Arthrose: Ursachen und Symptome

Bei der Arthrose handelt es sich um eine oftmals schmerzhafte Versteifung eines Gelenks. Diese resultiert aus einem vorzeitigen Abbau des Knorpels. Im gesunden Zustand sorgt der elastische Gelenkknorpel für gut geschmierte, gleitfähige Gelenke. Aufgrund der Arthrose geht die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen verloren. Doch wo liegen die Ursachen der Erkrankung und mit welchen Symptomen macht sie sich bemerkbar? Dies wird nachfolgend erläutert.

Was bedeutet Arthrose genau?

Arthrose beschreibt einen Gelenkverschleiß, der durch eine übermäßige Abnutzung des Gelenkknorpels verursacht wird. Vom Verschleiß können alle Gelenke betroffen sein, beispielsweise die Knie, Hüfte oder Schulter. Die Erkrankung kann sich auch auf die Bänder, Knochen und Muskulatur ausdehnen. Der Verlust an Gelenkschmiere und der Knorpelabbau äußern sich häufig erst dann durch Schmerzen, wenn die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten ist. Sie ist nicht heilbar, doch es besteht die Möglichkeit, durch eine frühzeitige Therapie die Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten einzudämmen. Hier kann alles Wissenswerte rund um die sogenannte Orthokin-Anwendung nachgelesen werden. Es ist eine nicht-operative Methode, die zu sehr positiven Ergebnissen führen kann. Das erkrankte Gelenk kann erhalten bleiben und auch die Schmerzen lassen nach. Zudem ist es durch die Behandlung möglich, die Bewegungsfähigkeit des Gelenks wiederherzustellen.

Die Ursachen der Arthrose

Eine der Hauptursachen ist die altersbedingte Abnutzung des Knorpels. Dies beschreibt die primäre Arthrose, die sehr häufig vorkommt. Mit dem Alter nimmt die Knorpelmasse ab, was meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr der Fall ist. Die Erkrankung wird zudem durch eine übermäßige oder falsche Belastung wie Übergewicht ausgelöst. Auch eine Überlastung im Beruf ist möglich, beispielsweise die Kniearthrose, von der häufig Fliesenleger betroffen sind oder der Ellenbogen, der zum Beispiel beim Tennisspielen in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Des Weiteren können Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Gicht, Arthritis oder Osteoporose sowie Verletzungen der Auslöser sein, beispielsweise eine Fehlstellung nach einem Knochenbruch. In all diesen Fällen wird von einer sekundären Arthrose gesprochen, die also die Folge gewisser Risikofaktoren ist. Eine Vererbung ist ebenso möglich.

Durch welche Symptome macht sich die Arthrose bemerkbar?

Erste Symptome sind Schmerzen bei Bewegungsbeginn. Dies wird auch als Anlaufschmerz bezeichnet. Die Schmerzen treten früher oder später oftmals auch auf, wenn das betroffene Gelenk belastet wird (Belastungsschmerzen). Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Erkrankung fortschreitet. Der Gelenkknorpel dient als Stoßdämpfer und Schmiermittel, welches für eine ordnungsgemäße Funktion der Gelenke sorgt. Durch den Verlust der Knorpelmasse reiben die Gelenke unmittelbar aufeinander. Dadurch werden die Gelenkoberfläche und das angrenzende Knochengewebe zerstört. Dies führt neben den Schmerzen zu schubweisen Entzündungen. Die Abnutzung des Gelenkknorpels geht zudem mit Gelenkschmerzen bei Belastung und anderen Symptomen einher. Die Entzündungsschübe schränken die Beweglichkeit der Gelenke ein und verursachen Spannungsgefühle. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer aktivierten Arthrose. Die Gelenke können sich auch versteifen, verformen und zu knirschen beginnen. Die schmerzfreien Phasen sind mit fortschreitender Erkrankung immer kürzer. Die Gelenkfunktion nimmt mit der Zeit immer mehr ab. Die Folge: Kraftverlust, Muskelverkürzungen, eine Instabilität des Gelenks, eingeschränkte Beweglichkeit und Schonhaltung.

Fazit

Die Ursache der Arthrose ist eine Knorpelabnutzung. Zwischen dem Früh- und Spätstadium können mehrere Jahre liegen. Zahlreiche Patienten befinden sich im Zwischenstadium. Die Beschwerden entwickeln sich oftmals schleichend. Der Gelenkknorpel ist im Spätstadium gänzlich abgerieben und verschwunden, sodass der Knochen nun freiliegt und auf dem Knochen der gegenüberliegenden Seite direkt aufliegt. Dies verursacht die stark ausgeprägten Symptome.

Das Spätstadium ist von Dauerschmerzen und einer Schonhaltung gekennzeichnet. Die Behandlung hängt davon ab, wie weit fortgeschritten die Arthrose ist. Sie sollte frühzeitig erfolgen, um die Schmerzen zu beseitigen, die Beweglichkeit zu verbessern bzw. zu erhalten und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Deformationen des Gelenks sollten so früh wie möglich erkannt und behandelt werden.

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