Darmpilze – Ernährung bei Candida albicans im Darm

Unter bestimmten Umständen können beim Menschen durch den aus der Familie der Hefepilze stammenden Pilz Candida albicans im Darm unterschiedliche Krankheitssymptome ausgelöst werden.

In vielen Fällen wird gar nicht bemerkt, dass hinter den verschiedenartigen körperlichen Beschwerden, wie beispielsweise Verdauungsstörungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen, Sodbrennen, Allergien sowie unreiner Haut, Pickel und Akne, ursächlich eine Darmpilzinfektion steckt. Die medizinische Forschung nimmt an, dass bei etwa sechzig bis achtzig Prozent der Menschen Darmpilze der Gattung Candida albicans auf der Oberfläche der Darmschleimhaut angesiedelt sind. Solange aber die natürliche Darmflora nicht gestört ist und kein allzu unverhältnismäßiges Wachstum der Pilze stattfindet, wirken sich diese nicht negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Erst eine übermäßig starke Verbreitung der Darmpilze und ein damit verbundenes Ungleichgewicht der Darmflora können Probleme bereiten. Gründe hierfür können unter anderem eine Störung oder Schwächung des Immunsystems oder auch die Einnahme von verschiedenen Antibiotika sein.

Welche Ernährung ist bei einer übermäßigen Besiedlung von Candida albicans im Darm ratsam?

Von einer Hefepilzinfektion im Darm betroffene Patienten als auch jene Menschen, welche einer massiven Vermehrung dieser Candida-Pilze vorbeugen möchten, können der VermehrungErnährung bei Candida albicans im Darm und Entstehung des Pilzes Candida albicans im Darm entgegnen, indem sie einige Regeln bei der Ernährung beachten, die sich positiv auf das gesunde Gleichgewicht der Darmflora auswirken.

Tipps zur Darmpilz-Diät

Da Hefepilze im Darm Zucker in allen Variationen mögen, sollte Zucker jeglicher Art gemieden oder völlig darauf verzichtet werden. Selbst bei sogenannten Diät-Lebensmitteln sollte man vorsichtig sein. In diesen Produkten ist zwar kein Zucker enthalten, sie werden aber mit anderen Arten von Zucker, wie z. B. Maltose hergestellt, welche wiederum dem Candida-Pilz als Nährboden dienen. Mit Zuckerverzicht ist schließlich auch der Verzicht auf Honig, Fruchtzucker oder Ahornsirup gemeint.

Achten Sie auch bei Getränken auf den Zuckergehalt und verzichten Sie bei einer Darmpilzinfektion auf süße Fruchtsäfte und auf Limonaden. Selbstverständlich enthalten auch Früchte reichlich Zucker.

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Deshalb sollte man ausschließlich auf säuerliche Fruchtarten zurückgreifen, z. B. auf Grapefruits und Äpfel. Auf Obstsorten, die einen hohen Gehalt an Fruchtzucker aufweisen, sollte während einer Darmpilzinfektion ganz verzichtet werden. Dies sind unter anderem Bananen, Trauben, Birnen und Pflaumen.

Auf jeden Fall sollten Sie keine Weißmehlerzeugnisse, wie Baguettes Weißbrot oder helle Brötchen essen. Ebenso sollten Sie Hefegebäck während einer Candida albicans-Infektion von der Nahrungsliste streichen.

Rohkost und Vollkornprodukte bei Darmpilzinfektion

Was außerdem bei einer Darmpilz-Diät auf den Speiseplan stehen sollte, ist Rohkost, Gemüse und Salat. Hier kann man quasi zu jeder Sorte von Salat oder Gemüse greifen. Die verschiedenen pflanzlichen Wirkstoffe im Gemüse und im Salat hemmen das Pilzwachstum. Blumenkohl, Rettich oder Artischocken sind bei einer Darmpilzinfektion besonders zu empfehlen, genauso wie auch Zwiebeln, Lauch und Tomaten.

Vollkornprodukte enthalten eine Vielzahl von wichtigen Mineralien, Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitaminen, die sich positiv auf das Milieu der Darmschleimhaut und Darmflora auswirken, und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Darmpilz-Diät.

Auch Hülsenfrüchte sind ballaststoffreich und beinhalten darüber hinaus wertvolles Eiweiß und Pflanzenstoffe, welche die Darmflora unterstützen. Außerdem bieten sich zur Ernährung bei Candida albicans Kartoffeln, Vollkornnudeln und Vollkornreis an.

Gegen den Verzehr von magerem Fleisch, Fisch und Geflügel steht nichts entgegen. Fette sowie Öle können ebenso ohne Weiteres beim Kochen verwendet werden.

Milcherzeugnisse sind ebenfalls ohne Einschränkungen zu genießen. Empfehlenswert und hervorragend geeignet für eine ausgewogene Darmflora, ist Naturjoghurt, der lebende Kulturen von Lactobacillus enthält. Milchsäurebakterien, die sich positiv auf das Darmmilieu auswirken, sind ebenso in Sauerkraut enthalten. Im Verlauf einer Darmpilz-Diät sollte der Genuss von Alkohol vermieden werden.

Durch bewusste Ernährung ist es durchaus möglich, die Vermehrung der Darmpilze zu hemmen und den Pilzen den Nährboden zu entziehen.

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