Dem Schnupfen mit Hausmitteln begegnen

428607_web_R_K_by_w.r.wagner_pixelio.deSo lange die Temperaturen draußen niedrig sind, kann die Erkältung jederzeit zuschlagen. Eine Grippe oder Erkältung mit Symptomen, die Nase, Hals und Bronchien betreffen kommt schnell und bleibt oft länger, als erwünscht. Insbesondere bei Schnupfen kann aber mit natürlichen Mitteln und Tricks Abhilfe geschaffen werden.

 

 

Wenn die Nase juckt, läuft, brennt, verstopft ist oder das Niesen nicht endet, muss nicht gleich zu Tabletten oder kortisonhaltigem Nasenspray gegriffen werden. Wie auch bei der Behandlung anderer Erkältungssymptome können ebenso gut Mittel helfen, die rein natürlich wirken. Haustipps, die die angegriffene Schleimhaut befeuchten und ein Austrocknen verhindern, sollten nicht unterschätzt werden.

Fuß- und Erkältungsbäder mit Salz und Ölen anreichern

Erkältungs- und Fußbäder sind hilfreich bei Schnupfen, aber auch bei anderen Atemwegserkrankungen. Erkältungsbäder bereitet man am besten mit 38 Grad warmem Wasser und einem Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl zu. Diese Öle fördern nicht nur die Durchblutung, wodurch Gliederschmerzen gelindert werden, sondern lösen auch festsitzendes Sekret in Nase und Bronchien. Es gibt aber auch spezielle Badezusätze, sogenannte Erkältungsbäder. Ideal und ausreichend ist eine Bade-Dauer von 10 Minuten, sodass der Körper nicht zu sehr belastet wird, der Dampf aber gut inhaliert werden kann.

Bei einem Fußbad wird die Temperatur nach und nach erhöht, wodurch die oberen Atemwege besser durchblutet werden. Das Wasser sollte dabei in einer Schale oder in der Badewanne bis leicht über die Knöchel eingelassen werden. Das Wasser kann mit Salz oder Rosmarin-Öl befüllt werden. Im Anschluss an das Fußbad empfiehlt sich eine 20-minütige Ruhephase und warme Socken.

Salzwasser inhalieren oder zum Ausspülen der Nase nutzen

Heißer Wasserdampf bewirkt beim Inhalieren wahre Wunder. Die Nasenschleimhäute werden befeuchtet und das Sekret, das die Nase verstopft gelöst. Je nachdem, welcher Zusatz in das heiße Wasser gegeben wird, kann der Wasserdampf sogar eine desinfizierende Wirkung entfalten. Zwei Liter kochendes Wasser werden in einen großen Topf oder eine Schüssel gegeben. Entweder man fügt noch einige Esslöffel Salz hinzu oder eine Hand voll Kamillenblüten, welche desinfizieren. Alternativ kann auch etwas Thymian in das Wasser getan werden. Das Gesicht muss nah über die Schüssel gehalten und der Kopf mit einem großen Handtuch abgedeckt werden. In dieser Position muss man zehn Minuten lang tief ein- und ausatmen.

Anstatt zu Nasensprays- oder -tropfen mit abschwellenden Wirkstoffen wie Kortison zu greifen, können schon Meerwasser-Nasensprays das Leiden mindern. Zudem sind diese Sprays relativ kostengünstig und unkompliziert in Apotheken und auch in Drogerien erhältlich. Mit Salzwasser können auch Nasenspülungen vorgenommen werden. Entweder setzt man die Kochsalzlösung selbst mit einer Messerspitze Salz auf 200 ml Wasser an und lässt sie aus der hohlen Hand in die Nase laufen. Alternativ kann man dafür eine spezielle Nasendusche nutzen, mit der die Nasengänge und Nebenhöhlen gespült werden.

Ätherische Öle befreien die Atemwege

Als ebenso hilfreich empfinden es manche, ätherische Öle auf die Brust oder auf Höhe der Nasennebenhöhlen aufzutragen. Besonders geeignet sind dafür spezielle Erkältungsbalsame mit Eukalyptus oder Menthol. Viele schwören aber auf traditionsreiche Produkte wie Tiger-Balm oder Japanisches Teebaumöl. Solche Balsame, Salben und Öle können zudem auch in einer Schale mit heißem Wasser aufgelöst und in Bettnähe aufgestellt werden, sodass die Luft beim Schlafen befeuchtet und das Atmen erleichtert wird.

Tags: ,

Gesundheit im Netz - Wichtiger Hinweis