Fast schöner als das Original: neue Zähne

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die direkt mit dem Kieferknochen verankert werden. Die sogenannten alloplastischen Konfektionsteile übernehmen die Rolle der Zahnwurzel und halten die aufgesetzten Zähne sicher im Mund. Hochwertige Implantate sind so perfekt, dass sie nach dem Verwachsen in der Regel nicht mehr wahrzunehmen sind.

neue zähne und künstliche zahnwurzeln

Auf die im Kiefer eingesetzte künstliche Zahnwurzel wird der neue Zahn aufgesetzt.
– Foto: © rasslava/123rf.com

Wichtig für die Gesundheit – das Material

In der Implantologie werden zahlreiche Materialien eingesetzt, diese unterscheiden sich in der Form, aber auch im Material. Bei der Auswahl eines Zahnarztes oder einer Klinik ist darauf zu achten, dass körperneutrale Implantate aus Titan oder Zirkonoxid verwendet werden. Dadurch werden allergische Reaktionen nahezu ausgeschlossen und unangenehme Komplikationen vermieden. Neben der Materialwahl ist auch die Herstellerauswahl entscheidend. Es sollten ausschließlich geprüfte Implantate, von führenden Herstellern zum Einsatz kommen, die höchste Anforderungen erfüllen. Wichtige Fragen und Antworten zu Zahnimplantaten allgemein, sowie zu den verwendeten Materialen sind auf der Webseite von Dentalpark zusammengefasst.

Nach dem Verwachsen

Das gewählte Implantat wird in den Kiefer eingesetzt, wenn Zahn und Wurzel aufgrund einer Entzündung nicht mehr zu erhalten sind. Die sogenannte Einheilzeit beträgt im Allgemeinen 8 bis 12 Wochen. Ein Provisorium ermöglicht auch in dieser Zeit das störungsfreie Essen, Sprechen und selbstverständlich auch Lachen. Ist die künstliche Wurzel eingewachsen, bildet sie eine sichere und stabile Basis für den neuen Zahn. Dieser wird ein vom Dentallabor sorgfältig hergestellter Zahn aufgesetzt. Der neue Zahn ist unter den Originalen nicht herauszusehen, denn er ist in Farbe und Form perfekt an den Zahnbestand angepasst. Für den Zahnersatz werden je nach Anforderung Zahnkronen oder ganze Brücken hergestellt, die Zähne können verschraubt oder auch aufzementiert werden.

Die Einheilzeit ist sehr individuell und ein wichtiger Bereich im Behandlungsablauf. Je gründlicher die Verwachsung fortgeschritten ist, umso geringer ist das Risiko von Entzündungen und sogar Implantatverlust. Neue Oberflächen sollen das Einwachsen beschleunigen und diese Gefahr verringern.
Was beim normalen Zahnarztbesuch häufig bereits ein Problem ist, wird bei einer implantologischen Behandlung oft noch mehr zum Thema: Die Angst vor dem Zahnarzt. Zum Glück lässt sich einiges tun, um diese zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren.

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