Frühzeitige Ejakulation – Ursachen – Infos und Tipps

Die Definition „frühzeitige Ejakulation“ kann ganz unterschiedlich interpretiert werden, weil sie relativ ist.

Frühzeitige Ejakulation ist ein nicht zu unterschätzendes Problem, denn wenn der Mann bereits innerhalb weniger Minuten ejakuliert, die Partnerin selbst jedoch noch keinen Orgasmus hatte, kann dies auf Dauer zu Spannungen und Frustrationen führen und sogar die Beziehung gefährden. Doch selbst nach länger andauerndem Sex kann eine Ejakulation verfrüht sein, wenn die Partnerin mehr Zeit bis zum Orgasmus benötigt.

Jemand sagte dazu einmal treffend: Die Erwartungen bezüglich der Leistung eines Mannes im Bett kann man mit einem Abendessen eines Paares vergleichen, das perfekt ist, wenn beide gleichzeitig mit dem Essen fertig sind, zur gleichen Zeit verdauen und gleichzeitig zur Toilette gehen.

Aber Spaß beiseite, bei der frühzeitigen Ejakulation handelt es sich tatsächlich um etwas Ähnliches. Eine missliche Form hiervon ist die Ejakulation „ante portas“ (der Erguss vor dem Tor), wenn der Mann bereits vor dem Eindringen ejakuliert.

Frühzeitige Ejakulation, also wenn der Samenerguss des Mannes schnell (bereits binnen Sekunden bzw. Minuten) stattfindet, kann in 2 Typen kategorisiert werden: Einer von Anfang an vorliegenden und einer erst später auftretenden Form.

Um den Vorgang zu verstehen, müssen wir wissen, dass es infolge der Stimulation der Eichel bei starker sexueller Erregung auch bei nicht erigiertem Penis oder nur teilweiser Erektion zur Ejakulation kommen kann.

Eine sich erst später entwickelnde frühzeitige Ejakulation wird häufig mit der Entstehung einer erektilen Dysfunktion in Verbindung gebracht.
In einem solchen Fall konzentriert sich der Betroffene darauf seine Erektion beizubehalten, die sexuelle Erregung steigert sich, dies führt zu einer „Überstimulation“ des Körpers, infolgedessen er dann vorzeitig ejakuliert.

Wie kann man frühzeitige Ejakulation verhindern?

Ist der Betroffene bestrebt dem zugrunde liegenden Problem entgegenzutreten, lässt sich mithilfe einer individuell geeigneten medizinischen Behandlung der Samenerguss normalisieren.

Falls die Ursache wie bereits oben erwähnt, in einer sich abzeichnenden Impotenz liegt, muss die heutzutage vollkommen behebbare erektile Dysfunktion behandelt werden.

Schwieriger ist allerdings, eine von Anfang an bestehende frühzeitige Ejakulation zu behandeln; glücklicherweise kann man auch in solchen Fällen durch die Anwendung verschiedener Maßnahmen, wie einer Anpassung der Stimulation für Abhilfe sorgen.

Eine davon besteht in der Verminderung des Reizempfindens durch Verwendung von Kondomen sowie betäubenden Gels oder Sprays. Gegen die beiden zuletzt genannten Optionen spricht jedoch, dass mit dieser Art von Hilfsmitteln sowohl die männlichen als auch die weiblichen Geschlechtsorgane Berührungsunempfindlicher werden, infolgedessen sich der Akt schnell zu einer freudlosen Bett-Übung entwickeln kann.

Bekannt ist, dass bei Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern; jenen Medikamenten, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, eine der Nebenwirkungen darin besteht, die Ejakulation zu verzögern. Der Wirkstoff Namens Dapoxetin, der diese Nebenwirkung hervorruft, wurde mittlerweile isoliert und kann, bei Patienten die massiv unter frühzeitiger Ejakulation leiden auf Anweisung des Arztes verordnet nun direkt zur Behandlung der Symptome eingesetzt werden.

Außerdem haben sich zur Hinauszögerung des Geschlechtsakts und der Vermeidung von frühzeitiger Ejakulation auch sogenannte Last-Longer-Sex-Pillen als geeignet erwiesen.

>>Hier finden Sie weitere Tipps gegen frühzeitige Ejakulation<<

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