Geschädigtes Haar – das hilft

Für Frauen sind sie besonders wichtig: schöne lange Haare. Doch je länger die Haare werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie brüchig werden oder Spliss bekommen. Der Besuch beim Friseur kann diese Schäden dann zwar kurzfristig beheben, aber nach kurzer Zeit werden Sie wieder vor demselben Problem stehen. Lesen Sie deswegen nun, wie Sie auch längerfristig von brüchigem und dünnem Haar verschont bleiben.

Lange Haare als Statussymbol

In vielen Kulturen stehen Haare in Verbindung mit Schönheit, weswegen langes Haar bei vielen Frauen, aber auch bei Männern als Attraktivitätsmerkmal gilt. Es gibt einfache Tipps für schönes und langes Haar, doch Voraussetzung dafür ist: eine gesunde Haarstruktur! Bevor Sie also den Traum von der langen Mähne aufgrund von brüchigem Haar aufgeben, lesen Sie alles über Haarschädigungen.

Ursachen für Haarschädigungen

Äußere Einflüsse

Einige Medikamente führen dazu, dass das Haar zu brechen beginnt. So haben beispielsweise auch Antibiotika solche Nebenwirkungen. Bestimmte Bestandteile des Medikaments wirken auf den Vitaminstatus ein und rufen dadurch hormonelle Schwankungen und brüchiges Haar oder Haarausfall bei Männern und Frauen hervor. Aber auch ein zu starkes Kämmen, häufiges Glätten oder ein zu festgebundener Zopf können Ursachen für Haarschädigungen sein.

Hormonelle Faktoren

Besonders in den Wechseljahren sind Frauen von Haarschädigungen betroffen. Dieses Vorkommen liegt darin begründet, dass Frauen eine angeborene Übersensibilität der Haarfollikel gegenüber einem Abbauprodukt von Testosteron haben. Dieses schädigt die Haarwurzel und hemmt das Haarwachstum und ist auch im Körper der Frau zu finden. Während der Wechseljahre nimmt der Anteil des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen ab, weswegen der Testosteronanteil einen höheren Wert annimmt und für dünnes und brüchiges Haar sorgt. Für manche kommt dann nur noch eine Haartransplantation infrage. Doch hier wollen wir nun einige natürliche Haarpflegemaßnahmen für beschädigtes Haar vorstellen.

Das können Sie gegen geschädigtes Haar tun

Hausmittel

  • Honig mit Apfelessig: Essig kann den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut wiederherstellen und entfernt Rückstände von Shampoo, die das Haar trockener machen.

Anwendung: 60 Gramm rohen Honig mit 10 Esslöffeln Essig vermischen. Ins Haar einmassieren und 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit warmem Wasser ausspülen.

  • Avocado: Eine Avocado enthält Fettsäuren, Vitamine und Eiweiße. Diese Nährstoffe reparieren beschädigtes Haar und geben ihm Flexibilität und Feuchtigkeit.

Anwendung: Das Fleisch einer halben oder einer ganzen Avocado mit einem oder zwei Teelöffel Olivenöl in einem Mixer pürieren. Jetzt die Mischung aufs Haar geben und eine Stunde einwirken lassen. Diese Pflegeanwendung mindestens einmal pro Woche wiederholen. Zur Veranschaulichung wird der genaue Vorgang hier in einem Video gezeigt.

  • Eigelb, Essig und Mandelöl: Das Eigelb versorgt das Haar mit den wichtigsten Proteinen und macht trockenes oder sprödes Haar wieder schön. Achtung: Haare, die genug Eiweiß enthalten, könnten durch diese Kur überpflegt werden.

Anwendung: Zwei Eigelb, zwei Esslöffel Essig und zwei Esslöffel Mandelöl miteinander in einer Schüssel verrühren. Fahren Sie fort, bis Sie eine gelbliche glatte Masse haben. Feuchten Sie Ihre Haare nun an und tragen Sie das Shampoo auf. Nachdem Sie die Masse einmassiert haben, lassen Sie es eine halbe Stunde einwirken. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen.

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