Liebeskummer: Diese vier Phasen müssen Sie erleiden

Irgendwann trifft es jeden einmal: Liebeskummer. Seinen Partner zu verlieren schmerzt, seelisch wie körperlich. Wie lange man leidet, ist von Person zu Person unterschiedlich. Gleich sind jedoch die vier Phasen, die man durchlebt.

Kennenlernen, Hochzeit, Liebe bis dass der Tod uns scheidet – das ist die Idealvorstellung aller Menschen. Leider sieht die Realität etwas anders aus: Laut einer Statistik des Statistischen Bundesamts endet jede dritte Ehe in einer Scheidung. Auch in speziellen Foren wie zum Beispiel forum.beraterteam.info tauschen sich immer mehr Leidende über ihre Trennung bzw. Scheidung aus. Sie suchen Gleichgesinnte, die wie sie vor dem Scherbenhaufen einer Beziehung stehen. Manche fühlen sich monatelang, andere jahrelang elend. Die Gefühle von Angst, Hass und Ohnmacht dauern bei jedem unterschiedlich an.

Bevor der Liebeskummer aber überwunden ist, durchlaufen die meisten Menschen vier Phasen. Diese sind den Gefühlen beim Verlust eines geliebten Verwandten oder Bekannten ähnlich. In der ersten Phase geht es um das Verleugnen. Danach erst brechen alle Gefühle auf. In der dritten Phase orientiert sich der Leidende neu, um schließlich ein neues Gleichgewicht herstellen zu können. Im Folgenden sind die vier Etappen genauer erklärt.

Phase 1: Verleugnung

Am Anfang will keiner die Trennung wahrhaben. Viele glauben, alles sei ein schlechter Traum, der nicht real ist. Sie sind der festen Überzeugung, dass alles besser wird und die Beziehung noch gerettet wird. Auch wird keiner vom Beziehungsaus sprechen, schließlich ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Jetzt versuchen sie besonders freundlich zu ihrem Ex-Partner zu sein, sodass dieser wieder zurückkommen möchte. Wer aber erkennt, dass die Partnerschaft endgültig verloren ist, kommt in die nächste Phase.

Phase 2: Verzweiflung und Hass

In der zweiten Phase kommen die großen Gefühle ins Spiel: Zuerst ist man depressiv und verzweifelt, glaubt ohne den Partner nicht leben zu können. Die Chance auf einen Neuversuch rückt immer weiter weg. Man beginnt langsam an sich selbst zu zweifeln. Was hat man nur falsch gemacht? Bin ich es nicht wert geliebt zu werden? Antworten wird man nicht finden. Nun treten auch körperliche Beschwerden wie Kraftlosigkeit Schlaflosigkeit, Magenschmerzen und Appetitlosigkeit ein.

Am Ende der zweiten Phase entwickeln sich die Selbstvorwürfe in Rachegefühle. Man wirft dem Partner Grausamkeiten vor, einen Menschen so zu verletzen. Manche ziehen sich von ihren Mitmenschen zurück, einige wiederum suchen Aktivitäten mit anderen. Viele greifen auch zu Alkohol und Beruhigungstabletten. In der dritten Phase erkennt man jedoch, dass Tabletten und Schnaps keine Lösung sind.

Phase 3: Kritik hinterfragen

In der dritten Phase wird das Leben langsam freundlicher: Die Trennung schmerzt zwar noch, aber ein Leben ohne den Ex-Partner ist vorstellbar. Die Leidenden sind nicht mehr voller Hass und Selbstmitleid. Sie beginnen, die alte Beziehung kritisch zu hinterfragen. Viele sind nun bereit, Bilanz zu ziehen und die Schwächen und Stärken von dem eigenen Selbst und der alten Liebe aufzuzählen. Nur so schafft man es in die letzte Phase.

Phase 4: Innerer Frieden

Wer es schafft, kritisch und objektiv über die alte Beziehung nachzudenken, der hat die schlimmste Zeit überwunden. Traurige Momente kommen nur noch selten vor, denn der innere Frieden ist gefunden. Zuletzt entwickelt man neue Perspektiven, viele wechseln dazu den Wohnort oder den Job. Es beginnt eine Zeit, in der man alleine zurechtkommt und es genießt, alleine zu sein. Auf keinen Fall sollte man sich jetzt in eine neue Partnerschaft stürzen. Das ist noch zu früh.

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Liebeskummer überwinden

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