Rauchen kann tödlich sein!

rauchen kann tödlich sein

Zigaretten haben unschöne Auswirkungen auf das äußere Erscheinungsbild. – Foto: © amoklv / 123rf.com

Heutzutage weiß wohl jeder, dass Rauchen tödlich sein kann. Außerdem haben Zigaretten einen erheblichen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild. Welche Auswirkungen das Rauchen auf Haut und Zähne hat und was der Unterschied zu einer sogenannten E-Zigarette ist, wird im Folgenden erklärt.

Schadstoffe in Zigaretten

Der Rauch einer Zigarette beinhaltet neben dem Suchtstoff Nikotin eine unfassbare Anzahl von 4800 chemischen Substanzen, von denen mehr als 70 krebserregend sind. Dazu gehören Kohlenmonoxid, Blausäure, Stickoxide und Seveso-Gift-Dioxin. Weitere nichttoxische, aber schädliche Stoffe sind Teer, Chrom, Arsen, Blei und Polonium. Durch die Ablagerung dieser Substanzen werden entzündliche Reaktionen hervorgerufen, die nach gewisser Zeit zu Veränderungen einzelner Zellen und später zur Entartung der Schleimhautzellen führen können. Letztlich ist eine Bildung von Krebszellen in den Ablagerungsbereichen möglich.

 

Elektronische Zigarette – Alternative mit weniger Schadstoffen

Eine elektronische Zigarette hat im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten den Vorteil, dass keine Verbrennung stattfindet und so auch keine neuen Stoffe entstehen. Es handelt sich um eine Verdampfung, also einen rein physikalischen Prozess. In den E-Zigaretten sind sogenannte „Liquids“ enthalten, die man mit oder ohne Nikotin kaufen kann. In diesen Flüssigkeiten sind meist die Stoffe 1,2-Propandiol (Hauptbestandteil des Nebelfluids in Diskotheken – gilt als toxikologisch unbedenklich, kann jedoch in Einzelfällen Rachenschleimhautreizungen auslösen), Glycerin (Lebensmittelzusatzstoff) und Ethanol (Alkohol) enthalten. Beim Kauf sollte man auf die Inhaltsangaben achten. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand gilt die elektronische Zigarette für Raucher, als eine bei Weitem weniger schadstoffhaltige Alternative im Gegensatz zur herkömmlichen Tabakzigarette.

schadstoffe in zigaretten

Die E-Zigarette beinhaltet im Gegensatz zur herkömmlichen Tabakzigarette keine toxischen Schadstoffe. – Foto: © pasiphae / 123rf.com

Rauchen beeinträchtigt die Haut

Tendenziell haben Raucher mehr Falten, die Haut ist grau und blass. Der Grund dafür ist, dass sich beim Rauchen die winzigen Muskelfasern der Blutgefäße zusammenziehen und die Gefäße verengen. Dies hat eine schlechtere Durchblutung zur Folge und ist auch der Grund, warum Raucher oft kalte Hände und Füße haben. Außerdem wird durch das Rauchen Kollagen schneller ab- und langsamer wieder aufgebaut. Kollagen ist ein Eiweiß und für die Elastizität der Haut verantwortlich. Deswegen ist Raucherhaut oft schlaffer und faltiger als die gesunde Haut eines Nichtrauchers. Geht man dann noch oft in die Sonne ohne ausreichenden Lichtschutzfaktor, ist das Risiko für Hautkrebs erhöht.

Rauchen schädigt den gesamten Mund

Nicht nur die Haut, sondern auch der gesamte Mundbereich wird durch die giftigen Stoffe aus dem Tabakrauch geschädigt. Rauchen ist der größte Risikofaktor für Mundhöhlenkrebs, Veränderungen der Mundhöhle und auch Entzündungen von Zahnfleisch und Zahnbett. Dazu ist bekannt, dass Zigaretten die Zähne gelblich verfärben und zu schlechtem Atem führen.

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