Schlafstörungen: Ab wann sind sie chronisch und was können Sie tun?

Jeder Mensch leidet gelegentlich unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Insbesondere in stressigen Zeiten oder in emotional stark belastenden Phasen sind Schlafprobleme völlig normal und vergehen in der Regel innerhalb weniger Wochen ganz von selbst. Doch was ist, wenn der Schlafmangel chronisch wird, und welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es? Lesen Sie hier Wissenswertes zum Thema Schlafstörungen.

Schlafstörungen: Ursachen und Selbsthilfe

Die Ursachen für Schlafstörungen sind meist psychischer Natur. Insbesondere depressive Verstimmungen gehen oft mit Problemen beim Einschlafen einher, aber auch negativer Stress, traumatische Erlebnisse oder Trauer können der Auslöser sein. Menschen, die unter Essstörungen, Alkoholismus oder Schizophrenie leiden haben ebenfalls häufig mit Schlafstörungen zu kämpfen. Die enge Verbindung zwischen Psyche und Schlaf führt meist zu einem Teufelskreis: Psychische Störungen stören den Schlaf und werden zugleich durch den entstehenden Schlafmangel weiter verstärkt. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, können Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation hilfreich sein. Sie fördern die Entspannung von Körper und Geist und erleichtern so das Ein- und Durchschlafen. Auch entspannungsfördernde Natursubstanzen wie Baldrian, Melisse und Lavendel können bei regelmäßiger Einnahme Schlafstörungen wirkungsvoll lindern. In Form von weiteren Natursubstanzen findet man unter diesem Link eine Übersicht.

Im Zweifel zum Arzt!

Wenn Sie mit Stress zu kämpfen haben und dieser Stress Ihren Schlaf stört machen Sie sich nicht allzu viele Sorgen, denn das würde die Probleme nur weiter verstärken. In der Regel vergehen Schlafstörungen innerhalb weniger Wochen ganz von allein. Ist das nicht der Fall, sollten Sie jedoch ärztlichen Rat suchen, bevor die Schlafstörungen chronisch werden. Der erste Ansprechpartner ist immer der Hausarzt. Dieser wird sich nach Ihren Lebensumständen erkundigen und Sie fragen, ob Sie viel Stress haben oder ob Sie große Mengen Alkohol oder Koffein konsumieren, da auch dies Schlafstörungen auslösen kann. Der Hausarzt wird Sie zudem gründlich untersuchen, um körperliche Ursachen für die Probleme auszuschließen, denn auch Erkrankungen der Schilddrüse oder der Atemwege können zu Schlafproblemen führen.

Für tiefen und erholsamen Schlaf

Immer wiederkehrende oder dauerhafte Schlafstörungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zahlreiche Selbsthilfemaßnahmen können helfen, die Probleme beim Ein- oder Durchschlafen zu beseitigen und endlich wieder erholsamen Schlaf zu finden. Bleiben diese Maßnahmen ohne Wirkung, sollte jedoch unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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