Teebaumöl: Anwendungsgebiete, Wirkung, Nebenwirkungen

Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das in der alternativen Heilkunde seit Jahrtausenden zum Einsatz kommt. Schon die Ureinwohner Australiens und Neuseelands wussten um die heilende Wirkung des Teebaumöls und benutzten es als natürliche Medizin. Es weist einen intensiven bis aufdringlichen, würzigen Geruch auf und ist von hellgelber Farbe. Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige des Teebaumes oder Melaleuca alternifolia, eines zu den Myrtengewächsen und in Australien beheimateten Baumes gewonnen.

Die Anwendungsgebiete von Teebaumöl sind vielfältig, denn seine Inhaltsstoffe wirken sowohl entzündungshemmend, als auch antibakteriell, antiviral und fungizid. Da das unverdünnte Öl jedoch zu Hautreaktionen und Reizungen führen kann, ist bei der Behandlung äußerste Vorsicht geboten.

Vielseitiges Naturheilmittel

Das ätherische Öl des Teebaumes wird oft als kleine Hausapotheke an sich beschrieben, da es gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Leiden erfolgreich eingesetzt wird. Durch die antiseptische Wirkung vernichtet Teebaumöl Bakterien, Viren und Pilze und unterstützt daher die Heilung nahezu aller Hautkrankheiten. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Teebaumöl wirksam Haut-, Fuß- und Nagelpilz, Infektionen mit Herpesviren sowie Warzen und Feigwarzen bekämpft. Durch den scharfen, von vielen Menschen als gewöhnungsbedürftig empfundenen Geruch vertreibt das Öl auch Parasiten wie Läuse, Milben, Zecken und Flöhe. Vor allem bei Krätze haben sich Anwendungen mit Teebaumöl erfolgreich bewährt.

Da es stark wundheilende Eigenschaften besitzt, kommt es in der alternativen Medizin auch gegen Schuppenflechte, Hämorrhoiden sowie Entzündungen des Mund- und Rachenraumes zum Einsatz. Weil es Immunreaktionen dämpft, gilt es als hocheffektives Notfallmittel bei Mücken-, Bienen- und Wespenstichen.

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Die Anwendungsgebiete von Teebaumöl beschränken sich jedoch nicht nur auf die Heilung von Krankheiten. Auch in der Haut- und Körperpflege nimmt dieses ätherische Öl einen wichtigen Platz ein. Es gilt als eines der besten natürlichen Mittel gegen unreine Haut und Akne, wirkt Schuppen und Haarausfall entgegen und bekämpft Mundgeruch. Auch für die psychische Gesundheit leistet Teebaumöl einen wertvollen Beitrag, denn es vertreibt Angstzustände, stärkt das Selbstvertrauen, fördert einen erholsamen Schlaf und hilft bei chronischer Stressbelastung.

Die richtige Anwendung von Teebaumöl

Wer reines Teebaumöl gegen Hautkrankheiten und zum Gurgeln verwenden möchte, sollte beim Kauf darauf achten, ein hochwertiges Produkt ohne Zusatzstoffe zu erwerben. Als Naturheilmittel ist die Anwendung von Teebaumöl zwar unbedenklich, manche Menschen reagieren jedoch auf manche Inhaltsstoffe allergisch. Daher sollte das Öl immer zuerst an einer kleinen Hautstelle getestet werden, um die Verträglichkeit zu prüfen. Bei kleinen Kindern ist auf die Verwendung von Teebaumöl gänzlich zu verzichten. Die Augen und die Schleimhäute dürfen keinesfalls mit Teebaumöl in Kontakt kommen, da dies schmerzhafte Reizungen auslösen kann.

Grundsätzlich sollte unverdünntes Teebaumöl immer nur punktuell auf die betroffene Hautstelle aufgetragen werden. In geringer Konzentration mit Basisöl vermischt, eignet es sich auch für Hauteinreibungen. In Milch oder Öl verdünnt, ergibt es einen für Körper und Geist heilenden Badezusatz. Bei psychischen Verstimmungen ist auch die Anwendung in der Duftlampe sinnvoll, denn auf diesem Wege kann sich das Öl im Raum verteilen und über alle Sinnesorgane aufgenommen werden.

Teebaumöl ist heute in vielen Kosmetikprodukten wie Salben, Shampoos, Zahnpasten und Mundwässern enthalten. Auch hier sollte beim Kauf auf natürliche Produkte ohne chemische Zusatzstoffe geachtet werden, die die Wirkung des Teebaumöls negativ beeinträchtigen könnten.

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