Was hilft bei schlimmer Akne?

Untersuchungen zufolge leiden neun von zehn Teenagern unter Akne. Meistens lässt sich diese mit klassischen Desinfektionsmitteln aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke bereits behandeln. In seltenen Fällen nimmt die Hauterkrankung allerdings einen hohen Schweregrad an. Dann ist es notwendig, einen Hautarzt unmittelbar aufzusuchen, um langfristige Hautschäden durch eine Narbenbildung zu vermeiden.

Medikation bei Frauen

Zunächst wird der Hautarzt versuchen, die Akne mit Antibiotika in Form von einer Salbe oder einer Tablette zu therapieren. Unter Betroffenen kann die Ausprägung der Hauterkrankung so stark gelindert werden. Hierbei muss die Ernährung auch meist umgestellt werden, da die Aufnahme des Wirkstoffes durch Milchprodukte verhindert wird. Da es langfristig zu einer Resistenzbildung gegen das Antibiotikum kommt, ist dies allerdings nur eine kurzfristige Lösung. Sollte die Akne nach dem Absetzen des Antibiotikums nach wie vor bestehen, wird unter Frauen daher eine hormonelle Therapie eingeleitet. Die verabreichten Hormonpräparate bewirken dabei, dass die Talgproduktion der Haut vermindert und Verhornungsvorgänge in der Hautstruktur reduziert werden. Damit kann die Akne selbst nach dem Absetzen des Medikamentes durch den Körper weiterhin bekämpft werden.

Isotretinoin für den Mann

Unter Männern ist es nicht möglich, eine hormonelle Therapie zur Bekämpfung der Akne einzuleiten. Sollte die Wirkung der Antibiotika nachlassen, besteht allerdings eine effektive Alternative. Hierbei handelt es sich um den Wirkstoff Isotretinoin, der als Medikament „Aknenormin“ als das wirkungsvollste Arzneimittel gegen Akne gilt. Dieses bewirkt, dass die Talgproduktion der Haut langfristig reduziert wird und Pickel sowohl im Gesicht als auch auf dem Oberkörper lebenslang verhindert werden können. Die Therapie geht allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen einher. Eine davon beinhaltet Fehlbildungen bei Ungeborenen während der Schwangerschaft, weshalb das Medikament an Frauen nur ungern verschrieben wird. Darüber hinaus ist es notwendig, das Blut regelmäßig untersuchen zu lassen. Bei einer Isotretinoin-Therapie können nämlich zahlreiche Komplikationen in Bezug auf das Blutbild, die Leber, die Niere und den Darm auftreten.

Den Arzt häufig besuchen

Mittlerweile ist es möglich, Akne selbst in den schwersten Fällen zu behandeln, sagt auch die Seite akne-ratgeber.org. Wichtig ist es hierbei allerdings, die Hilfe eines Hautarztes möglichst schnell in Anspruch zu nehmen. Sollten sich Pickel nämlich ausbreiten, können diese noch Jahre nach deren Abklingen rotes Narbengewebe hinterlassen. Dieses kann unter Umständen nur mit einer Lasertherapie entfernt werden.

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