Richtig hören – mögliche Hilfsmittel bei Schwerhörigkeit

    Statistiken zeigen, dass etwa jeder fünfte Deutsche mit Schwerhörigkeit zu kämpfen hat. Während einige sich diesem Problem aktiv stellen, ziehen sich andere beschämt zurück. Hierfür gibt es jedoch keinen Grund: Mittlerweile erleichtern viele unterschiedliche Hilfsmittel Schwerhörigen ihren Alltag. Das beginnt bei klassischen Hörgeräten und geht über spezielle Telefone und Funk-Kopfhörer bis hin zu Signaltonverstärkern für die Türklingel. Auf diese Weise können Betroffene ihr Leben wie gewohnt weiterführen und müssen sich nicht für eine nachlassende Hörkraft schämen.

    Passende Hörgeräte wählen

    Hörgeräte sorgen dafür, dass schwerhörige Menschen ihren Alltag besser meistern. Hochwertige Modelle wie die der Audika AG sind in der Lage, eine funktionierende Kommunikation mit anderen zu ermöglichen. Ein großer Vorteil moderner Hörgeräte besteht darin, dass sie sehr klein und unscheinbar sind. Sie fallen im Alltag somit kaum auf, bringen aber eine hervorragende Leistung mit sich. Aus diesem Grund nutzen immer mehr ältere Menschen solche Hörgeräte, die sich früher – ohne dass es hierfür einen Grund gäbe – ihrer Schwerhörigkeit geschämt haben. Hinzu kommt, dass Hörgeräte immer preiswerter werden, sodass sich eine wachsende Zahl von Menschen solche Hilfsmittel leisten kann. Nicht zuletzt gibt es die Möglichkeit, sich rund um die Nutzung eines Hörgeräts beraten zu lassen. Somit bekommen Betroffene genau die Geräte, die zu ihnen passen und die ihnen wirklich individuell helfen.

    Spezielle Telefone für Schwerhörige

    Egal ob die Hörfähigkeit nachlässt oder Krankheiten wie ein Tinnitus vorliegen, spezielle Telefone helfen schwerhörigen Menschen dabei, erfolgreich mit anderen zu kommunizieren. Das gilt für stationäre Schwerhörigen-Telefone ebenso wie für spezielle Handys und Smartphones. Über eine Regelung besonders hoher und tiefer Töne ist es möglich, die Lautstärke und die Klangqualität auf die jeweilige Schwerhörigkeit anzupassen. Zudem besitzen solche Telefone eine Hörverstärkung, die sogar während eines laufenden Telefonats zur Anpassung der Hörlautstärke genutzt werden kann. Die Mobilfunkgeräte zeichnen sich insbesondere durch ihren lauten Klingelton aus. Beide Varianten von Telefonen können mit nahezu allen Hörgeräten kombiniert werden.

    Mit Funk-Fernseh-Kopfhörern die Wunschlautstärke einstellen

    Ein Problem von Schwerhörigen ist, dass sie beim Fernsehen die Lautstärke sehr weit aufdrehen müssen. Das ist für andere Personen im Haushalt oder gar die Nachbarn oft störend. Deswegen setzen immer mehr Betroffene auf Funk-Fernseh-Kopfhörer. Diese bieten den Vorteil, dass sie auf die individuelle Hörleistung der Nutzer angepasst werden können, ohne dass Geräusche nach außen dringen. Die Anwender haben somit ein erstklassiges Fernseherlebnis, ohne dass ihr Umfeld daran teilhaben muss. Wie bei den Telefonen gibt es auch bei solchen Tools eine Regelung von hohen und tiefen Tönen. Zudem bieten die Kopfhörer eine Lautstärke von bis zu 125 DB. Sehr praktisch ist es, wenn zusätzlich die Balance individuell angepasst werden kann.

    Signaltonverstärker für die Haustürklingel

    Es werden verschiedene neue Arten von Hörgeräten getestet, die für eine noch höhere Lebensqualität von Schwerhörigen sorgen wollen. Bis diese wirklich massentauglich sind, müssen Betroffene ihren Alltag auf andere Weise meistern. Hierbei helfen auch Signaltonverstärker für die Haustürklingel. Diese sind per Funk mit der Türklingel verbunden. Wird die Klingel betätigt, gibt der Signaltonverstärker ein sehr lautes Geräusch von sich. Schwerhörige Menschen bekommen dann problemlos mit, dass jemand an der Tür ist. Ergänzend sind solche Geräte oftmals mit LEDs ausgestattet. Somit gibt es neben dem Geräusch noch ein optisches Signal, das die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zieht. Es erweist sich in der Praxis als hilfreich, wenn mehrere Empfänger miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise erklingt der Signalton nach dem Betätigen der Türklingel in unterschiedlichen Räumen. Bei der Auswahl muss unbedingt auf die Reichweite der einzelnen Modelle geachtet werden. 200 m sind hierbei empfehlenswert.

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